Finanzierung

Einen Freiwilligendienst mithilfe von „weltwärts“ ist eine vergleichsweise billige Variante für ein Jahr ins Ausland zu gehen.

75% der Kosten werden dabei durch den Staat übernommen, genauer gesagt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)!

Die restlichen 25% muss der Freiwillige selbst einbringen (ca 2.400 Euro).

Um die Finanzierung für den Freiwilligeneinsatz sicher zu stellen, kann man (bzw. die Eltern) den Eigenanteil selbst bezahlen. Der Aufbau eines Förderkreises ist also keine Pflicht. Es bietet sich aber dennoch an, einen Förderkreis aufzubauen. Auch wenn dies mit einigen Problemen und sehr viel Aufwand verbunden ist, sollte diese Möglichkeit doch in Betracht gezogen werden.

Dabei ist eine der ersten Fragen, die man sich stellen sollte: Warum sollen die Leute mich und meinen Freiwilligendienst unterstützen?

Für einen selbst ist die Antwort meistens offensichtlich, aber das Ganze so zu formulieren, dass es für andere ebenso einleuchtend ist, ist oft sehr schwer.
Um diese Begründung für die potenziellen Spender zu schreiben, muss man sich erst einmal Gedanken machen, was die Spender für eine Gegenleistung erwarten. So hart es auch klingt, aber fast niemand gibt einfach Geld für andere Menschen aus, ohne sich davon etwas zu erhoffen.

1. Gruppe: Familie, Verwandte & Freunde
Diese Gruppe unterstützt normalerweise dich als Person. Für sie ist es zweitrangig, an welchem Projekt man teilnimmt.

2. Gruppe: Helfer
Es gibt in Deutschland viele Personen, welche gerne etwas Geld geben, um sich für gute Sachen einzusetzen. Für diese Gruppe ist das Projekt von entscheidender Bedeutung. Wer dieses Projekt durchführt, ist zumeist zweitrangig.

3. Gruppe: Firmen
Firmen sind wirtschaftlich orientierte juristische Personen. Auch wenn sie es gerne von sich behaupten, so sind die allerwenigsten Firmen sozial orientiert. Normaler-weise erhoffen sie sich eine direkte Gegenleistung für ihre Spende, sowohl das Projekt wie auch Deine Person sind nur von untergeordneter Bedeutung.

Die Einteilung in diese drei Gruppen ist natürlich nur sehr grob und stimmt nicht immer hundertprozentig. So gibt es durchaus auch Firmen, die spenden, weil sie das Projekt für gut halten, oder es gibt auch Helfer, die dich als Person unterstützen wollen.

Wie man anhand der oben genannten Einteilung ersehen kann, erhofft sich jeder etwas Anderes von seiner Spende, daher muss auch die Bitte um eine Spende bei jeder Person anders sein.

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